Expeditionserleichterungen Kurz und Bündig

Für die Dauer der Corona-Pandemie gelten für öffentliche Apotheken weiterhin Erleichterungen bei der Expedition auf Kassenkosten. Hier die wichtigsten Sonderregelungen ab 1.7.2022:

(Kammerinfos 43/22 und 44/22 vom 23. bzw. 26.6.2022)

  1. Hinterlegung der Rezepte in der e-Medikation weiterhin bis 31.12.2022
     
  2. Physische Rezepte müssen wieder im Original vorgelegt werden.
     
  3. Vom Arzt bzw. Ärztin an die Apotheke gemailte oder gefaxte Suchtgiftverschreibungen (inkl. Substitutionseinzel- und Substitutionsdauerverschreibungen) können weiterhin direkt mit den Kassen abgerechnet werden. (bis 31.12.2022)
     
  4. Die Vorab-Vidierung der Substitutionsdauerverschreibungen durch den Amtsarzt bzw. Amtsärztin kann weiterhin entfallen (bis 30.6.2023).  Der verschreibende Arzt bzw. Ärztin hat in diesen Fällen auf der Substitutionsdauerverschreibung den Vermerk „Vidierung nicht erforderlich“ anzubringen und mittels Stampiglie zu unterfertigen. Dasselbe gilt für die Änderung des Abgabemodus.
     
  5. Auf Basis von Wahlarztrezepten können Arzneimittel aus dem grünen Bereich des Erstattungskodex – unabhängig von der Corona-Pandemie – weiterhin ohne vorherige Anerkennung durch die Kassen expediert werden.
     
  6. Auf Basis von Wahlarztrezepten können Arzneimittel aus dem gelben Bereich des Erstattungskodex ebenfalls ohne vorherige Anerkennung durch die Kassen expediert werden. Dies gilt für den Monatsbedarf und bis auf Widerruf.

Diese Erleichterungen gelten bundesweit für sämtliche Dachverbands-Kassen (ÖGK, SVS, BVAEB-EB und BVAEB-OEB) sowie die KFA Wien.

Letzte Aktualisierung: 01.07.2022

Nähere Informationen:

E-Mail: tax@gk.or.at
Tel.: +43 1 40414 DW 237